LP (180g Vinyl) EMI SAX2410
Maria Callas singt
französische Opernarien
aus: Orpheus und Eurydike (Gluck), Alceste (Gluck), Carmen (Bizet), Samson und Dalila (Saint-Saëns)
aus: Romeo und Julia (Gounod), Mignon (Thomas), Le Cid (Massenet), Louise (Charpentier)
Georges Prêtre dirigiert das
French National Radio Orchestra
Aufnahmejahr: 1961
Als Maria Kalogeropoulos wäre sie ein normalsterblicher Mensch, als Maria Callas ist sie unsterblich - eine der grössten Opernsängerinnen überhaupt. Die 1923 in New York geborene und 1977 in Paris verstorbene griechische Sopranistin hat auf sämtlichen grossen Bühnen der Welt gesungen, in sämtlichen grossen Rollen. Unvergänglich sind dabei - der Schallplatte sei Dank - nicht nur ihre unvergleichlich ausdrucksstarke, technisch vollendete Stimme, sondern auch einige der hierzulande kaum mehr aufgeführten Opern.
Die Schallplatte „Maria Callas singt grosse Arien aus französischen Opern“ vereinigt beides: Evergreens aus Georges Bizets „Carmen“ mit kaum mehr Gesungenem aus Jules Massenets „Le Cid“. C wie Callas, Carmen, Cid oder hohes C: Primadonna C. macht mit ihrem Organ alles zum zeitlosen Ereignis.
A propos französische Opern - ein weiteres Attribut, das diese Platte abgesehen von der unsterblichen Stimme der Callas und einiger kaum mehr zu hörenden Meisterarien zum Ereignis macht: Die klassische Opernsprache ist Italienisch, und der grosse Erneuerer des gesungenen Dramas im 18. Jahrhundert, Christoph Willibald Gluck, war beileibe kein französischer Komponist. Ob deutsch, französisch oder italienisch: Callas sei Dank, man versteht sie so oder so.
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