DAD1008

Original Soundtrack: "Glory" –
(24bit/96kHz DVD), AIFF

DAD (24bit/96kHz DVD) Virgin

Original Soundtrack: Glory

A Call To Arms After Antietam Lonely Christmas Forming The Regiment The Whipping Burning The Town Of Darien Brave Words, Braver Deeds The Year Of Jubilee Preparations For Battle Charging Fort Wagner An Epitaph To War Closing Credits

Komponiert und dirigiert von James Horner Mit dem Boys Choir Of Harlem. Aufnahme: 1989

EUR 20.00EUR 15.00
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Ohren-Kino: Säuselnde Stimmen, alles in Butter, aber sofort auch bedrohliches Streichen im Untergrund, und Pauken, bumm, bumm, und anschwellende Stimmen, und anschwellende Streicher, und Trommelwirbel - irgendetwas ist im Tun. Wird etwa Kleopatra bald die Schlange an ihren Busen setzen? Oder die Titanic dem Eisberg die kalte Schulter zeigen? Oder füsselt etwa gar Psycho bei Blitz und Donner diese Treppe zum Geisterhaus hinauf, um durch diesen Duschvorhang zu messern? Oder kommt vielleicht doch ein Prinz geritten, zieht die Schöne aus ihrer misslichen Lage zu sich in den Sattel, und dann küssen sie sich, endlich? Nichts dergleichen, im falschen Film gesessen, aber möglich wär's gewesen. Und noch ganz anderes. Möglich macht's die Musik; der Film, zu dem sie gehört, erzählt eine andere Geschichte. Jene vom ersten schwarzen Regiment, das im amerikanischen Bürgerkrieg für die Union in den Krieg ziehen darf, unter weissem Kommando, versteht sich, und der junge weisse Kommandant lernt, dass er - auch wenn er doch kein Rassist sein will - erst hart sein muss, einfach gerecht und mutig und vorbildlich dazu, und dann lassen sich der Respekt und die Freundschaft seiner Mannen vielleicht doch gewinnen: „Glory“ (1989) - glory halleluja!? Die pure Musik von James Horner - er hat auch die zur aktuellen „Zorro“-Neuauflage geschrieben - ist überaus expressiv, meist leise schwärmerisch, in der Schlacht wirbelnd pathetisch, durchzogen von einem eingängig schmeichelnden Leitmotiv und getragen von den engelhaft ungebrochenen Stimmen des Knabenchors von Harlem. Und - Glory! - sie malt so lauschig vor sich hin, die Musik, und lässt jede und jeden den eigenen Film hören. Jedem und jeder einen Oscar (und Darsteller Denzel Washington darf den gewonnen trotzdem behalten)!

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