DAD1013

Sam Phillips: Cruel Inventions – (24bit/96kHz DVD), AIFF

DAD (24bit/96kHz DVD) Virgin

Sam Phillips Cruel Inventions

Lying Go Down Cruel Inventions Standing Still Tripping Over Gravity Now I Can’t Find The Door Private Storm Raised on Promises Hole In Time Where The Colors Don’t Go

Featuring T Bone Burnett, Elvis Costello u.a. Aufnahmejahr: 1991

EUR 20.00EUR 15.00
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Strangely beautiful - so beurteilte ein gewisser R. G. im amerikanischen „Stereo Review“ vom August 1991 das eben erschienene dritte Album von Sam Phillips, „Cruel Inventions“. Und er sagt mit zwei simpeln Wörtern sehr viel mehr, als sich in zwei simpeln Wörtern übersetzen liesse: eigenartig schön, wunderlich, seltsam, merkwürdig, sonderbar schön, auch auf ungewohnte, auf befremdende Art und Weise schön. Und all das und mehr trifft zu auf die „Grausamen Erfindungen“. „Cruel Inventions“ ist ein düsteres Album, düsterer noch als das „Unbeschreibliche Wow“, mit dem Sam Phillips drei Jahre zuvor so beatlesk-verspielt vom christlichen ins weltliche Lager gewechselt hatte. Und musikalisch noch ein ganz hübsches Stück ausgeklügelter, ausgefeilter, ausgereifter. T-Bone Burnett, wieder er (und noch während der Aufnahmen vom Nur-Produzenten zum Auch-Ehepartner befördert), hat die „Grausamkeiten“ erschlagend lieblich produziert, sparsam und überreich zugleich, experimenteller und elektrischer als den Vorgänger, leicht, popig und melodiös wie den Vorgänger und einigermassen noch nie dagewesen anders als sämtliche Vorgänger: So müsste man sich die Beatles anno 1698 vorstellen, unter langen, lockigen Perücken, in einem üppigen barocken Saal, mit Papa Johann Sebastian am Cembalo und den vier Sprösslingen Wilhelm Friedemann, Carl Philipp Emanuel, Johann Christoph Friedrich und Johann Christian Bach im Streichquartett - und Elvis Costello, der sich über die Jahre immer wieder von T-Bone produzieren liess, an der Gitarre. Einfach Wow, oder um noch einmal den gewissen R. G. zu bemühen: „Kurz, Sam Phillips ist immer erstaunlich und wunderbar anzuhören . . . sie ist so etwas wie ein Pop-Perle.“

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