DAD1032

Starker plays Baker
(24bit/96kHz DVD), AIFF

DAD (24bit/96kHz DVD) Laurel

David Nathaniel Baker: Starker Plays Baker

Singers of Songs / Weavers of Dreams (Jazz Suite for Cello & 17 Percussion Instruments) 1. Rollins (Tribute to Sonny Rollins 2. Miles (Tribute to Miles Davis) 3. Yancy (Tribute to Jimmy Yancy) 4. Robeson (Tribute to Paul Robeson) 5. Trane (Tribute to John Coltrane) 6. Duke (Tribute to Duke Ellington) 7. Dizzy (Tribute to Dizzy Gillespie) Janos Starker – Cello, George Gaber – Perkussion

Sonata for Cello & Piano 1. Satz - Schnell; 2. Satz - Langsam; 3. Satz - Schnell Janos Starker – Cello, Alain Planès – Piano Aufnahmejahr: 1980

EUR 20.00EUR 15.00
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Sonny Rollins, „der grösste Tenorsaxophonist aller Zeiten“ (so Miles Davis) – Miles Davis, „der weitest fortgeschrittene Musiker seiner Generation“ (so Tadd Dameron) – Jimmy Yancy, „der Vater des Boogie Woogie“ (sagen sie alle) – Paul Robeson, „der stimmgewaltige Interpret von Spirituals und damit an der Wurzel des Jazz“ (heisst es) – John Coltrane, „der totalste Improvisator der Jazzgeschichte“ (so Don Heckman) – Duke Ellington, der Komponist, der „den besonderen päpstlichen Segen“ genoss (so Papst Paul VI.) – Dizzy Gillespie, „der akzeptiert wurde, aber nicht als der Grösste, der er ist“ (so Thad Jones) – diese sieben Klassiker des Jazz für 24 Minuten unter einem Hut? David Nathaniel Baker (1931), ein Jazzer der Klassik und in den USA hochdekorierter Musiker, Komponist und Musikprofessor, hat das aussergewöhnliche Stelldichein arrangiert: „Singers Of Songs / Weavers Of Dreams“ (1977) nennt sich seine Jazz-Suite für Cello und 17 Perkussions-Instrumente. Sieben kurze Sätze, ein jeder benamst nach einem dieser Jazz-Giganten, ein jeder eine klingende Verbeugung vor ihnen, ein jeder ein eigenwilliges Nachklingenlassen von Stimmungen, die sie zu vermitteln wussten und wissen (keine Nachkompositionen) – ein gewaltiger Spagat zwischen Jazz und Klassik, ein unerhörter Brückenschlag zwischen Klassik und Jazz. David Baker hat ihn zweien seiner Weggefährten auf den Leib geschrieben: Janos Starker, einem klassischen Cellisten von Weltruf, und George Gaber, einem der virtuosesten Perkussionisten weit herum. Das prominente Trio bildet so etwas wie den Kern einer gewissen „Indiana-Connection“. An der dortigen Universität haben sie allesamt über kurz oder lang unterrichtet. Dort kam auch der Kontakt zwischen Starker und Pianist Alain Planès zustande, der fortan zum festen Begleiter des Cellisten wurde. Für sie hatte Baker schon seine „Sonate für Cello und Klavier“ (1974) geschrieben, eine klassisch dreisätzige Komposition, die aber bereits stark von Jazz- und Blues-Rhythmen geprägt ist. „Ich könnte Roller-Skates brauchen, um rechtzeitig zwischen all den Instrumenten wechseln zu können“, liess sich Perkussionist Gaber bei den Aufnahmen zur Jazz-Suite vernehmen (er löste das Problem schliesslich umgekehrt und schnallte etlichen Instrumenten Rädchen unter). Bei Cellist Starker wie auch bei Pianist Planès vermutete man dagegen eher Flügel an den Fingern. – Keine leichte Kost, gewiss, aber ebenso gewiss beflügelnd.

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