SBT1225

Mozart/Mendelssohn Violin Concerto/in E - Leonid Kogan; Silvestri

LP (180g Vinyl) Testament SBT LP 1225

Wolfgang Amadeus Mozart: Violinkonzert Nr. 3, K216

Felix Mendelssohn-Bartholdy: Violinkonzert op. 64

Leonid Kogan, Violine; Constatin Silvestri, Paris Conservatoire Orchestra

Aufnahme: 19.11.1959, Salle Wagram, Paris

EUR 34.00
inkl. MwSt

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Nicht wundern – die gleiche Kombination von Repertoire, Orchester und Dirigent existiert bereits im Testament-Katalog (SSAX1744). Doch wurde damals die Band-Kopie der britischen EMI verwendet; nun wurde in Paris das Original-Master entdeckt, und das klingt tatsächlich signifikant wärmer und voller, was vor allem den Ton von Kogans Violine unterstützt. Erstaunlich ist das insofern, als dass die 2012 erschienene UK-Version auch schon Lichtjahre besser klang als als die weiland nur in mono veröffentlichte Originalpressung… – Hier noch einmal unsere Rezension des musikalischen Inhalts: Zwei weitere aussergewöhnliche Kogan-Interpretationen enthält diese Testament-Wiederauflage. Zwar gelingt es dem seelenverwandten russisch-rumänischen Gespann Kogan/Silvestri nicht ganz, dem Mendelssohn-Konzert die ihm eigene strahlende Freude abzunehmen, aber wo sich die Möglichkeit bietet, nutzen sie die Gelegenheit zum Schmerz. Das Gute siegt im Finale, aber so leicht, wie man's gewohnt ist, ist der Weg dahin hier nicht: Das Glück existiert nicht ohne sein Gegenteil. Die Werkauffassung ist in der Theorie sicher angreifbar, beim tatsächlichen Hören allerdings kaum noch… Leonid Kogans legendäre belcanto-Qualitäten kommen in der Aufnahme des dritten Mozart-Konzertes voll zum Tragen! Der Kopfsatz, in seiner Anlage schon als Opernszene gedacht, ist geschaffen dafür, und selten hat man den Violinpart so als menschliche Stimme empfunden wie hier. Und mag diese Einspielung auch einem modernen Mozart-Bild nicht entsprechen: Sie wird dem Geist des Werkes vielleicht mehr gerecht als manch ein späterer Versuch in historischer Aufführungspraxis. Es gibt sicherlich auch hier mehr melancholische Unter- und Zwischentöne als bei anderen, aber der Mozart-Charakter bleibt unangetastet… © Janis Obodda

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