SXL2196

Mozart: Notturno Serenada, Lucio Silla Ouverture - Maag, LSO

LP (180g Vinyl)Decca Stereo SXL 2196

Peter Maag dirigiert das London Symphony Orchestra

Wolfgang Amadeus Mozart

Notturno für vier Orchester, Serenata Notturna

Ouvertüre zu „Lucio Silla“, Zwischenspiele zu „Thamos, König in Aegypten“

Aufnahmedatum und -ort: Dezember 1959 in der Kingsway Hall, London Aufnahmeingenieur: Kenneth E. Wilkinson Produzent: Erik Smith

EUR 25.00
inkl. MwSt

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Eine Platte voll Mozart und voller Kontraste, dazu Werke, die nicht zu den bekannteren und oft gespielten gehören und Kompositionen so verschiedener Gattungen wie Oper, Schauspielmusik und Serenade. Serenaden gelten als eine Form von gehobener „Unterhaltungsmusik“ des 18. Jahrhunderts. Ihre grundsätzlich offene Form - sie schreibt weder Instrumentierung noch Zahl der Sätze vor - wurde von den Komponisten denn auch gern als Experimentierfeld genutzt. Häufig sind sie dann nach einmaliger Aufführung verschwunden - nicht aber bei Mozart. Im „Notturno“ spielt er mit dem Echoprinzip und setzt dafür vier Orchester ein, wovon eines den Hauptteil spielt, die anderen drei die jeweils kürzer werdenden Echos „hinterherschicken“. In der „Serenata Notturna“ dagegen spielt ein Streichquartett den Hauptteil und wird mit einem Streichorchester mit Pauken quasi angereichert. Die zweite Seite der Platte stellt die Ouvertüre zur frühen Oper „Lucio Silla“, der wenig Erfolg beschieden war, den Zwischenspielen zur Schauspielmusik „Thamos, König von Aegypten“ gegenüber - eine frühe Komposition des 17jährigen von ungeheurer Kraft und Unmittelbarkeit, die in manchem an die „Zauberflöte“ des doppelt so alten Mozart erinnert.

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